Fidschi

 

Fidschi - Bula nur ein klein wenig vom Inselreich

Ein kurzer Zwischenstopp auf Viti Levu mit seinen palmengesäumten Strände und türkisfarbenen Lagunen.

 


Der Flugplan ist schuld – wir sind nur 4 Nächte in Fidschi – um genau zu sein am Natadola Beach auf der Hauptinsel Viti Levu. Bei unserer Planung war Fidschi eigentlich nicht vorgesehen. Auf unserer ersten Weltreise waren wir schon einmal in diesem Land. Damals bestand unser Interesse im Wesentlichen aus tauchen, was sich ohne Zweifel lohnt.  Die Fluganbindungen richten sich aber nicht immer nach unseren Wünschen und so landen wir nun doch auf Nadi, dem internationalen Flughafen. Schon  bei der Ankunft stellen wir fest, dass sich in den über 20 Jahren einiges geändert hat. Der Flughafen ist supermodern und könnte auch irgendwo anders auf der Welt stehen.Die Fahrt vom Flughafen zu unserer Unterkunft findet im Dunkeln statt, so dass wir am nächsten Tag gleich beschließen, uns ein Auto zu mieten, um einen neuen Eindruck von der Insel zu bekommen.

 

Die Straßen sind gut, wir müssen uns aber auf Linksverkehr einstellen. Fidschi ist reicher, das sehen wir an jeder Ecke. Der Tourismus hat hier länger und weit mehr gegriffen, als auf Vanuatu. Die Preise für ein Mittagessen sind deutlich niedriger, denn das Angebot ist größer. Jetzt, Ende April geht die Regenzeit zu Ende und die Landschaft erleuchtet im satten Grün. Vorher hatte es lange geregnet – nun scheint die Sonne und das Meer ist glatt.

 

Die Fahrt an der Coral Coast nach Suva – zur Hauptstadt Fidschis – führt zum Teil an traumhaften Stränden vorbei. Es ist Sonntag und der Kirchgang wird groß geschrieben, deshalb sind am Vormittag wohl auch die Straßen so leer. Vor 150 Jahren zeigten sich die Insulaner allerdings nicht so lammfromm. Besucher mussten sich damals auch hier vor den Kannibalen der Inseln fürchten. Nicht wenige landeten im Topf. In unserem Reiseführer lesen wir: „Getötete Feinde wurden in der Regel gegessen, Kriegsgefangene manchmal fürchterlich gefoltert bevor sie „zubereitet“ (unter Umständen lebendig gebacken) wurden“. Das mit dem „Backen“ übernehmen die Besucher heute selber, denn für die meisten steht das Bräunen am Strand im Vordergrund.

 

Von weitem sehen wir schon ein großes Kreuzfahrtschiff und die Containerschiffe im Hafen von Suva. Suva selber ist überschaubar. Es gibt einige alte Gebäude und jede Menge neue Häuser. Vieles ist Indisch geprägt (auf jeden Fall das Essen), denn der große Teil der Bevölkerung ist indischer Abstammung. Die Briten hatten ihre Vorfahren als Arbeiter für die Plantagen angeheuert. Sie sind geblieben und nun gibt es mehr Inder als Fidschianer im Inselstaat.

Sa moce in Samoa

Kommentar schreiben

Kommentare: 5
  • #1

    Maike (Montag, 30 April 2018 10:03)

    Weihnachtskaktus als Baum, ich liebe sie! Lianen Springer würd ich auch gern mal sehen. Die Portraitbilder sind eindrücklich, schön!

  • #2

    Christine (Dienstag, 01 Mai 2018 23:02)

    Hallo ihr beiden Lieben,
    ich hatte schon einige Zeit nichts mehr von dir liebe Rita gehört. Und vor der Sorge kommt ein Blick in euren Blog. Und siehe da... zwei lachende Gesichter. Ich freue mich, euch so zufrieden zu sehen. Solche geänderten Flugpläne finde ich persönlich ja nicht soooo schlecht :). In Gedanken reise ich weiter mit euch.
    Hier ist alles gut. Ich habe mir nach den schwierigen Monaten eine Leichtigkeit "verschrieben", die mir gut tut... Und bald habe ich ja jede Wochen einen Feiertag. Ich freue mich auf schöne gemeinsame Stunden.
    Ganz ganz herzliche Grüße
    Christine

  • #3

    Heike (Donnerstag, 03 Mai 2018 20:48)

    Hallo Ihr Weltenbummler, schön eure Bilder zu sehen., besonders das "Familienbild" ist toll. Die Berichte dazu lassen uns mit dabei sein. Herzlichen Dank bis dahin und euch eine gute Weiterfahrt. Wir fahren für eine Woche nach Südtirol, dort soll es auch ganz schön sein.
    Liebe Grüße von Heike

  • #4

    Roswitha (Freitag, 04 Mai 2018 05:32)

    Liebe Rita, lieber Harald, was für beeindruckende Bilder! Herrlich! Am 1. Mai haben wir bei der Feuerwehr ordentlich gebibbert. Es war lausig kalt und die Veranstaltung wurde nach drinnen verlegt. Das hatte den Vorteil, dass die Deveser dieses Mal fast unter sich waren. Wir geniessen gerade sonnige Frühlingstemperaturen und wünschen euch weiterhin eine tolle Reise. Ach Ja, ihr hattet ja euren Hochzeitstag. Nachträglich alles Gute. Liebe Grüße senden euch Roswitha und Dieter

  • #5

    Alain & MoDiJu (Donnerstag, 17 Mai 2018 21:59)

    Wir sind begeistert und beeindruckt von Euren tollen Fotos und den überaus interessanten Kommentaren über Eure bisherige Reise in Japan, Vanuatu und Fidschi.